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Private Unfallversicherung

Als Anwalt für Versicherungsrecht betreuen wie Sie gerne bei Problemen mit Ihrer privaten Unfallversicherung

„Bein ab – arm dran“- so lautet ein makabres Wortspiel, welches den Sinn und Zweck einer Unfallversicherung plastisch veranschaulicht. Unfälle können je nach Unfallfolge erhebliche Einschnitte für den Betroffenen mit sich bringen. Von Gesetzeswegen ist der Unfall definiert als ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, welches zu einer unfreiwilligen Gesundheitsschädigung führt (vgl. § 178 Abs. 2, Satz 1 VVG). Damit sichert die Private Unfallversicherung die Risiken einer dauernden Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit als Unfallfolge (Invalidität) ab. Daneben können auch andere Unfallfolgen wie z.B. eine Todesfallleistung oder eine Übergangsleistung, die den Zeitraum bis zur Fälligkeit der Invaliditätsleistung überbrücken soll vereinbart werden. Auch das Krankenhaustagegeld oder das nach der Entlassung aus dem Krankenhaus fällig werdende Genesungsgeld sowie das Unfall-Tagegeld sind Leistungen, die zusätzlich zur privaten Unfallversicherung vereinbart werden können.

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Da die private Unfallversicherung eine sogenannte Summenversicherung ist, wird der Versicherte im Versicherungsfall nicht für den konkret eingetretenen Schaden entschädigt, stattdessen erhält er eine im Leistungsumfang bereits bei Vertragsschluss fest definierte Versicherungsleistung , die an Hand einer sogenannten Gliedertaxe bestimmt wird.

Häufiger Streitpunkt im Bereich der privaten Unfallversicherung ist die Frage, ob die Gesundheitsschädigung tatsächlich durch ein von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis erfolgt ist, oder ob Körper eigene Vorschäden oder Erkrankungen zu der Schädigung führten. Auch die Höhe der auszuzahlenden Versicherungsleistung birgt Streitpotenzial in sich, da es zur Feststellung des Invaliditätsgrades regelmäßig einer ärztlichen Bewertung bedarf, die meist jedoch einen gewissen Interpretationsspielraum belässt. Vom Versicherer beauftragte Gutachter neigen häufig dazu nach dem alt bekannten Motto „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ die Unfallfolgen geringer anzusetzen, als dies den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. In diesen Fällen kann es durchaus zielführend sein, wenn der Versicherte den medizinischen Ausführungen des Versicherungsgutachters mit einem eigenen Privatgutachten entgegen tritt. Um die komplizierten medizinischen Sachverhalte auszuwerten und auch rechtliche Fehler bei der Argumentation zu vermeiden empfiehlt sich auch hier die Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe.

Wird nach erfolgreicher Prüfung durch den Versicherer die Versicherungsleistung als Invaliditätsrente oder Einmalzahlung ausgezahlt, können Versicherer und Versicherter die Invalidität innerhalb der ersten zwei Jahre nach Abschluss der ärztlichen Behandlung, längstens bis zu drei Jahre nach Eintritt des Unfalls erneut ärztliche bemessen lassen.

Wichtig: Die Invalidität muss innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten sein. Binnen weiterer drei Monate muss sie ärztlich festgestellt und an die Versicherung mitgeteilt werden. Hierbei handelt es sich um eine Ausschlussfrist. Dies bedeutet, dass nach Fristablauf die Ansprüche aus der Unfallversicherung nicht mehr geltend gemacht werden können.

Mit unserer spezialisierten Kenntnis des Versicherungsrechts helfen wir Ihnen, Ihre Rechte gegen den Versicherer durchzusetzen.
Wir beraten und vertreten kompetent und zielgerichtet in allen Fragen der privaten Unfallversicherung. Insbesondere bei rechtlichen Auseinandersetzungen mit Ihrem Versicherer wegen

  • Ablehnung der Einstandspflicht/Leistungsverweigerung
  • Bewertung der Invalidität nach Höhe und Umfang
  • Berechnung der Versicherungsleistung und progeressions Berechnung
  • Kündigung oder Rücktritt vom Versicherungsvertrag (z.B. wegen Obliegenheitsverletzung, Beitragsrückstand)
  • u.v.m.

wollen wir Ihr persönlicher Ansprechpartner sein. Der richtige Rat beim Vorgehen gegen die Versicherung kann sich dabei in barer Münze auszuzahlen.