Gebäudeversicherung

Schäden an Gebäuden sind ein häufig auftretendes Ärgernis für Eigentümer.

Zwar lassen sich mit einer Gebäudeversicherung die gängigen Gefahren eines Brandschadens, eines Wasserschadens oder eines Sturmschadens absichern, doch bleibt die Regulierung im Schadensfall oft hinter den Erwartungen der Versicherungsnehmer zurück. Insbesondere wenn eine Unterversicherung besteht, aber auch wenn der Nachweis der Schadensursache nicht gelingt oder die einzelnen Schadenspositionen nicht hinreichend belegt werden können, kann es vorkommen, dass der Versicherungsnehmer auf beträchtlichen Kosten sitzen bleibt.

Am Anfang der Leistungsprüfung durch den Versicherer steht daher die grundlegende Frage, ob überhaupt ein versichertes Schadensereignis vorliegt. Hierbei gilt es, die Vertragsbedingungen genau zu lesen und den vorgefundenen Sachverhalt unter die Vertragsbedingungen zu subsumieren. Dabei sind Begrifflichkeiten wie der vertragsgemäße Rohrbruch, der Überschwemmungsschaden, der Durchfeuchtungs- oder Nässeschaden und auch der Brandschaden bei der Feuerversicherung komplexe Rechtsbegriffe, die sich oft nur mit Kenntnis der hierzu ergangenen Rechtsprechung durchdringen lassen. Die Abgrenzung, ob ein versichertes Schadensereignis vorliegt, kann insbesondere bei mehreren infrage kommenden Schadensursachen ein nicht unerhebliches Unterfangen darstellen.

Was Sie noch zur Gebäudeversicherung wissen sollten

Auch wenn das versicherte Schadensereignis bereits dem Grunde nach festgestellt wurde, birgt die Höhe der auszuzahlenden Versicherungsleistung ein weitreichendes Streitpotenzial mit dem Gebäudeversicherer.

Insbesondere die Frage, welche Arbeiten zur Schadensbeseitigung oder zur Wiederherstellung des (Gebäude-)Bestandteils erforderlich sind und ob die Handwerkerrechnungen als sach- und ortsangemessen angesehen werden dürften, sind häufige Streitpunkte zwischen dem Gebäudeversicherer und dem Versicherungsnehmer. Dabei versuchen Versicherer immer wieder auf Zeit zu spielen, da sie wissen, dass Eigentümer auf eine rasche Regulierung angewiesen sind, um die Schäden am Gebäude beheben zu können. Auch bei Geltendmachung der Versicherungsleistungen sollte genau geprüft werden, welche Leistungen vom Versicherungsvertrag umfasst werden. Schnell läuft der rechtsunkundige Versicherungsnehmer Gefahr, sich vom Versicherer über den Tisch ziehen zu lassen. Keinesfalls sollte sich der Versicherungsnehmer auf eine minderwertige Ausführung der Reparaturen durch den Versicherer vertrösten lassen.

Die Argumente des Wohngebäudeversicherers, sich einer Zahlungspflicht zu entziehen oder die Ansprüche des Versicherungsnehmers gering zu rechnen, sind vielfältig. Sie reichen von der Unterversicherung bis zur vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalles. Auch der Vorwurf der Verletzung von Obliegenheiten/Mitwirkungspflichten wird von Versicherern gerne angeführt, um sich ihrer Leistungspflicht zu entziehen.

Unsere Kanzlei ist erfahren im Umgang mit den Versicherern. In der Vergangenheit haben wir zahlreiche Gebäudeschäden erfolgreich für unsere Mandanten abgewickelt. Dabei übernehmen wir für Sie die vollständige Korrespondenz mit dem Versicherer und führen Verhandlungen mit den Sachverständigen und Außenregulierern. Selbstverständlich nehmen wir auch Ortstermine für Sie wahr.

Experten-Know-How

Die Bewertung von Gebäudeschäden stellt ein aufwendiges Unterfangen dar. Nur wer seine Rechte kennt und in der Lage ist, die Gutachten zutreffend zu würdigen, kann sich am Ende gegen den Versicherer durchsetzen.

Bei einem Schadensereignis stehen wir Ihnen zur Seite:

  • Unterstützung bei der Schadenaufnahme
  • Wahrnehmung von Ortsterminen mit Sachverständigen und Schadenregulierern
  • Korrespondenz und Verhandlungen mit der Versicherung
  • Prüfung der Leistungsabrechnung
  • Durchsetzung Ihrer Ansprüche

Denn im Schadensfall brauchen Sie einen starken Verbündeten!

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