Berufsunfähigkeits­versicherung

Als Anwalt für Versicherungsrecht betreuen wie Sie gerne bei Problemen mit Ihrer Berufsunfähigkeits­versicherung

Der Absicherung gegen Berufsunfähigkeit (BU / BUZ) kommt besonders für Selbständige und Freiberufler eine existenzsichernde Bedeutung zu. Grundsätzlich können jedoch alle Personen eine Absicherung der Berufsunfähigkeit in Betracht ziehen, die mit Ihrer Arbeit Ihren eigenen Unterhalt oder den anderer sichern müssen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann dabei als eigenständige Versicherung abgeschlossen werden oder als Berufsunfähigkeitszusatzversicherung. Versicherungsfall ist – je nach vertraglicher Vereinbarung – die vollständige oder teilweise Berufsunfähigkeit in Folge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls . Die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung werden in der Regel als Berufsunfähigkeitsrente gewährt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung schließt damit die Lücke zwischen Zahlung eines Krankengeldes bis zur Altersrente und dient der Existenzsicherung. Ihr Abschluss ist in der Regel an eine Gesundheitsprüfung geknüpft, in welcher Vorerkrankungen zur Berechnung etwaiger Risikobeiträge herangezogen werden können. Für Beamte existiert eine gesonderte Dienstunfähigkeitsversicherung als Sonderform der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Was Sie noch zur Berufsunfähigkeits­versicherung wissen sollten!

Welche Formen der Berufsunfähigkeits­versicherung gibt es?

Weitere Formen der Invaliditätsversicherung sind die Erwerbsunfähigkeitsversicherung , die im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung nicht eine bestimmte berufliche Tätigkeit absichert, sondern die grundsätzliche Fähigkeit, seinen Lebensunterhalt mit der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit zu verdienen.

Eine Grundfähigkeitsversicherung hingegen ist eine Risikoversicherung , die den Versicherten bei Verlust im Vorfeld genau definierter Grundfähigkeiten wie z.B. Sehen, Sprechen, Hören oder Gehen absichert. Im Versicherungsfall erhält der Versicherte eine monatliche Rente zum Ausgleich der durch den Verlust der Grundfähigkeit entstandenen Nachteile. Versicherungsfall tritt in der Regel ein, wenn die versicherte Person mindestens über einen Zeitraum von 1 Jahr nicht in der Lage war oder voraussichtlich in der Lage sein wird, die Grundfunktionen auszuüben.

Nicht an den Fähigkeiten des Versicherungsnehmers sondern an den konkreten Krankheitsfall knüpft die Dread-Disease-Versicherung (englisch: „Schwere-Krankheiten-Vorsorge“) an. Der Versicherungsfall ist gegeben, wenn eine im Versicherungsvertrag beschriebene Erkrankung (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, etc.) eintritt. Die Versicherungssumme wird dann unabhängig von Schwere oder Folgen der Erkrankung an den Versicherungsnehmer ausgezahlt. Damit lassen sich Verdienstausfälle überbrücken und Mehrkosten, die durch den Eintritt des Krankheitsfalles angefallen sind, begleichen. Die Dread-Disease-Versicherung kann insbesondere für Personen, die aufgrund von Vorerkrankungen keinen Zugang zur Berufsunfähigkeitsabsicherung erhalten eine sinnvolle Alternative für Absicherung krankheitsbedingter Risiken darstellen.

Experten-Know-How

Aufgrund unseres besonderen Know How im Versicherungsrecht beraten und vertreten wir Versicherte bei Auseinandersetzungen mit Versicherern, insbesondere bei

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  • im Nachprüfungsverfahren sowie
  • allen Streitigkeiten über den Eintritt, Art, Umfang und Dauer des Versicherungsfalls
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