Schon mal etwas von einer „Hole-In-One“-Versicherung gehört?

Schon mal etwas von einer „Hole-In-One“-Versicherung gehört? – Falls nein, sind Sie vermutlich kein passionierter Golfspieler!

Zu den absoluten Exoten auf dem Versicherungsmarkt zählt die sogenannte „Hole-In-One-Versicherung“. Als „Traum jeden Golfers“ bezeichnet das sogenannte „Hole In One“ das Spielen einer Bahn mit einem einzigen Schlag, also das „Einlochen“ des Abschlags. Nur mit einer gehörigen Portion Erfahrung und dem nötigen Quäntchen Glück kann ein solcher Schlag gelingen. Für den Amateurgolfer liegt die Wahrscheinlichkeit, ein solches „Hole In One“ zu erzielen, nur bei etwa 1 : 12.750.

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Überschuldung durch Beitragsrückstände in der privaten Krankenversicherung

Beitragsschulden in der privaten Krankenversicherung können schnell zu einer sozialen Überforderung führen. Dies hat auch der Gesetzgeber erkannt und mit dem „Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung“ (KVBetrSchG) einen sogenannten „Notlagentarif“ für privat Krankenversicherte eingeführt.

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Hohe Schadensersatzforderungen gegen Clerical Medical wegen verschwiegener Quersubventionierung

Die Investmentgesellschaft Clerical Medical hat ihre Kunden nur unzureichend über die Quersubventionierung ihrer Fonds aufgeklärt. Dies stellte das Landgericht Darmstadt in seinem Urteil 17 O 529/11 vom 29. Oktober 2013 fest und verurteilte das Unternehmen, einen Schadensersatz in Höhe von 348.347,00 Euro an den Kläger zu zahlen.

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Die Unfallversicherung muss auch zahlen, wenn ein bloßer Dornenstich unerwartet zum Tod führt

Der Stich einer Rosendorne ist „von außen auf den Körper wirkend“ und fällt somit unter einen Zusammenstoß des eigenen Körpers mit Sachen, Tieren oder mit Personen. Schließt die Unfallversicherung eine Leistung bei „geringfügigen Hautverletzungen“ aus, so muss sie im Zweifel beweisen, dass kein tieferliegendes Gewebe verletzt wurde, um einen Haftungsausschluss geltend machen zu können. So entschied nun das Oberlandesgericht aus Karlsruhe mit Urteil vom 11. Juli 2013 (Az: 12 U 12/13) und sprach der Ehefrau des Verstorbenen eine Versicherungszahlung in Höhe von 15.000 Euro zu. Die Kapitalversicherung des Verstorbenen wollte die im Todesfall garantierte Leistung an seine Witwe nicht ausschütten, weil sie von einem Haftungsausschluss aufgrund einer geringfügigen Hautverletzung ausging. Die Frau klagte zunächst vor dem Landgericht Karlsruhe, welches kein Urteil zu ihren Gunsten fällen konnte.

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