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Gesetzliche Unfallversicherung

Als Anwalt für Versicherungsrecht betreuen wie Sie gerne bei Problemen mit Ihrer gesetzlichen Unfallversicherung

Der Zeit der industriellen Revolution entstammt die gesetzliche Unfallversicherung. Die schlechten Arbeitsbedingungen in den Fabriken sowie das hohe Unfallrisiko, das nicht selten zu dauerhafter Invalidität und Erwerbsunfähigkeit führte, ließ das Bedürfnis wachsen, die ungesicherte Existenz der Arbeiter durch eine Allgemeine Arbeiterversicherung abzusichern.

Damals wie heute sieht die gesetzliche Unfallversicherung ihre Aufgaben in der Unfallverhütung und dem Arbeitsschutz sowie in der Rehabilitation und Widerherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Versicherten nach dem Eintritt von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten. Bei dauerhafter Invalidität entschädigt sie die Versicherten oder ihre Hinterbliebenen mit Geldleistungen. Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung an Versicherte sind im Wesentlichen medizinische oder berufsfördernde Leistungen zur Rehabilitation sowie Lohnersatz bzw. Entschädigungsleistungen in Geld (Verletztengeld, Verletztenrente, Hinterbliebenenrente). Auch die medizinische Behandlung, welche als Sachleistung gewährt wird, zählt zu den Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Lässt sich die gesundheitliche Beeinträchtigung nicht vollständig rehabilitieren, wird der Versicherte je nach Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) durch eine Rente oder durch andere Geldleistungen entschädigt.

Die Versicherung bei einer Berufsgenossenschaft oder einem anderen zuständigen Unfallversicherungsträger hat dabei stets der Arbeitgeber zu gewährleisten. Dabei muss er jeden in einem Arbeits- Ausbildungs- oder Dienstverhältnis stehenden Arbeitnehmer kraft Gesetzes versichern; der Versicherungsschutz besteht ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht, Familienstand oder Nationalität. Er erstreckt sich auf Arbeits- und Wegeunfälle sowie Berufskrankheiten. Die rechtliche und tatsächliche Würdigung der Unfallereignisse stellt sich für den Laien oftmals als mühseliges und schwieriges Unterfangen dar. Die Berechnung der Auszahlungsansprüche erschließt sich nur dem Rechtskundigen. Auch wenn fehlerhafte oder unvollständige Bewertungen vorgelegt werden kann dies zu fehlerhaften Leistungsbescheiden führen. Diese bleiben dann nicht selten über Jahre hinweg als Grundlage der Leistungsansprüche bestehen, was zu erheblichen Vermögensnachteilen der Versicherten führen kann.

Wir unterstützen Sie daher:

  • bei der exakten Ermittlung Ihrer Leistungsansprüche,
  • prüfen die Leistungsbescheide und stellen damit sicher, dass Ihre Rechte vollständig gewahrt werden
  • und vertreten Sie erforderlichenfalls im Widerspruchsverfahren oder Klageverfahren vor den Sozialgerichten

und setzen Ihre Rechte vor den Sozialgerichten durch.